7 Gründe warum du jetzt mit dem Fitnessboxen anfangen solltest

Über den Autor

Andreas Fischer
Andreas Fischer
Servus, Ich heiße Andreas Fischer und leite erfolgreich eine eigene Krav Maga DEFCON und Kampfsportschule in Schwäbisch Hall. Im Kickboxen habe ich bisher als aktiver Kämpfer zwei Weltmeistertitel, einen Europameistertitel und mehrfach Internationale Deutsche und Deutsche Meistertitel in verschiedenen Kickboxverbänden gewonnen. Mehr lesen ↓

Außerdem gewann ich den World Cup, die World Martial Arts Games und erzielte den 3. Platz bei den US Open.
Ich bin Inhaber des 4. DAN im Kickboxen und des 1. DAN im Shotokan Karate. Als Trainer bin ich derzeit Bundestrainer im Leichtkontaktkickboxen bei den Verbänden ICO & WKC und besitze die Boxtrainer C-Lizenz des DOSB.
Im Bereich der Selbstverteidigung bin ich seit 2005 dem größten Deutschen Krav Maga Verband - Krav Maga DEFCON- angeschlossen und wurde dort im Jahre 2016 als Krav Maga DEFCON Expert Instruktor Level 1 ausgezeichnet. Hauptberuflich bin ich Polizeibeamter und bin dort unter anderem seit 2005 Trainer für polizeiliche Abwehr- und Zugriffstechniken.

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7 Gründe, warum du jetzt mit dem Fitnessboxen anfangen solltest

Wenn sogar die gesetzlichen Krankenkassen das Fitnessboxen bewerben, sollte jedem klar sein: Fitnessboxen macht wirklich nachhaltig fit und gesund. Es ist längst kein Nischen-Sport mehr. In letzter Zeit finden vor allem Frauen immer mehr Gefallen am Fitnessboxen. Gründe genug also, dir das einmal genauer zu erklären und einen tieferen Blick darauf zu werfen.

In diesem Beitrag erfährst du alles zum Thema Fitnessboxen:

Was ist Fitnessboxen?

Beim Fitnessboxen handelt es sich um eine hocheffektive Trainingsmethode, welche hauptsächlich auf Boxelementen beruht. Es verbindet Elemente des klassischen Boxens mit Fitness. Trainiert wird in der Gruppe, aber ohne Partner. Die Teilnehmer verwenden boxerische Hilfsmittel wie Sandsack, Pratzen, Schlagpolster und Springseile. Jeder trainiert auf seinem individuellen Leistungsniveau nach Vorgabe des Trainers. Bekannt ist Fitnessboxen auch als „Managerboxen“.

Was bringt Fitnessboxen?

Fitnessboxen kann für jeden ganz unterschiedliche Ziele haben. Für den einen bedeutet das, nach einem stressigen Tag mal Dampf abzulassen und für den anderen kann es einfach eine Trainingsform sein, um seinen ganzen Körper zu trainieren.

Auf jeden Fall bedeutet Fitnessboxen eins: Kalorienabbau. Bis zu 800 Kalorien verbrennt man bei einem anstrengenden Training. Der Vorteil: ganz ohne blaues Auge!
Boxen für die Fitness bedeutet Spaß, Kondition, Fitness und Ausdauer. Als positiver Nebeneffekt wird durch das Fitnessboxen das eigene Selbstbewusstsein gestärkt. Durch regelmäßiges Training wird eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit sowie der Kondition erreicht. Dadurch wird man auch im Alltag widerstandsfähiger und stressresistenter. Fitnessboxen fördert eine positive Persönlichkeitsentwicklung und hat neben positiven Effekten auf motorische Funktionen auch eine Stärkung des zentralen Nervensystems zur Folge.

Durch das Training in der Gruppe lernt man, eigene Grenzen zu sprengen und über sich hinauszuwachsen, trifft auf ebenso sportbegeisterte Menschen und macht neue Erfahrungen. 

Was ist der Unterschied zwischen Fitnessboxen und Boxen?

Im Gegensatz zum klassischen Boxen gibt es beim Fitnessboxen keine Partner- oder Sparringsübungen sowie keine Wettkämpfe. Fitnessboxen ist Boxen ohne Gegner – also auch ohne Verletzungen wie z.B. ein blaues Auge. Fitnessboxen konzentriert sich nur auf das boxerische Training an den Geräten und kommt dabei ohne Gegnerkontakt aus.

7 Gründe, um mit dem Fitnessboxen anzufangen:

Fitnessboxen stärkt das Selbstbewusstsein

Auch wenn du im Training nicht mit Gegner kämpfst: Im Notfall schaden ein paar Box-Skills nie. Dein Auftreten wird sicherer, auch durch die Muskeln, die deinen Körper in Topform bringen werden

Fit werden

Es gibt Trainingspläne für jeden. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, es lohnt sich immer, mit dem Fitnessboxen anzufangen.

Kraft aufbauen

Durch das intensive Training wirst du ordentlich an Kraft gewinnen. Durch die Stärkung deiner Mitte verbessert sich außerdem deine Haltung. Rückenschmerzen adieu!

Abnehmen

Bis zu 800 Kalorien verbrennst du bei einem Workout. Wow!

Stress reduzieren

Beim Schlagen kannst du ordentlich Dampf ablassen. Perfekt wenn der Tag mal wieder etwas stressiger war.

Konzentration fördern

Das Fitnessboxen fördert die Koordination des ganzen Körpers und auch des Gehirns. Du lernst automatisch, dich besser zu konzentrieren.

Spaß mit (neuen) Freunden

Hier muss nicht viel gesagt werden. Entweder du trainierst daheim oder schaust nach Fitnessboxen-Angeboten in deiner Nähe. Du kannst dort sehr schnell neue Leute kennenlernen und gemeinsam könnt ihr dann eure Ziele erreichen!

 

Fitnessboxen: Übungen für zuhause

Hat man keine Möglichkeit oder keine Zeit, einen Fitnessboxkurs zu besuchen, kann man sich zu Hause problemlos ein Fitnessbox-Workout zusammenstellen.
Wir von GES haben Euch in Kooperation mit einem unserer lizenzierten Boxtrainer ein Beispiel für ein Home-Workout zusammengestellt (Trainingszeit ca. 60 min).

Wenn du etwas über die Grundlagen und Übungen des Sandsacktrainings lernen möchtest, haben wir dir hier einen ausführlichen Guide erstellt.

Los gehts’s!

Aufwärmen (ca. 15 min)

  • Lockerungsübungen, leichtes dynamisches Stretching, Schattenboxen vor dem Spiegel
  • Seilspringen 3×2 min. (1 Min. Pause)

Techniktraining

  • Vor dem Spiegel Einzelschläge Gerade, Haken und Kombinationen

Workout am Sandsack (ca. 30 min.)

  • Eine Runde besteht aus 3x 1 min. Insgesamt werden 8 Runden trainiert mit 1 Min. Pause zwischen den Runden. 3×8 Min. (1 Min Pause)

Die Runden werden wie folgt aufgeteilt:

  • 1 min.: abwechselnd 5x Sprawl und 40 schnelle Schläge gegen den Sack
  • 1 min.: harte Führ- und Schlaghandkombinationen
  • 1 min.: 10er Schlagserien mit max. Geschwindigkeit, dazwischen kurze Pausen

Übungen zum Auspowern in der Pyramidenform:

  • Du machst zuerst von jeder Übung eine Wiederholung, dann zwei, dann drei bis hoch zu zehn Wiederholungen. Danach abwärts, also neun, acht, bis Du wieder bei einer Wiederholung angelangt bist

Übungen: Strecksprung, Liegestütz, Bauchaufzüge

Cooldown (ca. 10 min.)

  • Lockeres auslaufen, ausdehnen, Schattenboxen oder Seilspringen mit geringer Intensität, dehnen

Welche Boxhandschuhe eignen sich für das Fitnessboxen?

Einen ausführlichen Ratgeber über Boxhandschuhe haben wir bereits verfasst. Welche Boxhandschuhe aber am besten sind für das Fitness-Boxen erfährst du hier:

Für das Fitnessboxen werden meist nicht die hochwertigen Lederboxhandschuhe verwendet, welche z.B. für das Amateurboxen vorgeschrieben sind. Fitnessboxhandschuhe sind meist aus PU-Kunstledermaterial mit guter Qualität in trendigem Design. Fitnessboxhandschuhe sollten bequem sitzen und je nach Körperkonstitution zwischen 10 oz und 14 oz aufweisen.

Für das Fitnessboxen reichen grundsätzlich günstige Boxhandschuhe. Eine ehrliche Empfehlungen hierfür sind die GES Boxhandschuhe Classic. 

Die beste Musik fürs Fitnessboxen

Die Musik sollte von der Schnelligkeit her zum Workout passen. Am besten sind schnelle Beats oder Musik von Rocky. Genauso gut geeignet ist Rock oder Heavy Metal. Musik ist fester Bestandteil des Fitnessboxens. Sie motiviert und hält die Konzentration und den Fokus aufrecht.

Passend zum Boxen lernen zuhause haben wir einen perfekt passenden einstündigen Mix für dich herausgesucht:

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Fitnessboxen Starter-Set von GES

Wenn du jetzt Bock auf diesen tollen Sport bekommen hast, fehlt dir nur noch das richtige Equipment für das Fitnessboxen.

 

Da du jetzt ein absoluter Experte im Fitnessboxen bist und hoffentlich die richtige Ausrüstung kaufst, können wir dir nur noch eins wünschen:

Viel Spaß!

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